Apr 022014
 

Auf dem Podium (v.l.n.r.): Rolf Wobbe (Bündnis 90/Die GRÜNEN), Bernd Capeletti (CDU), Markus Baumann (GVM, Moderation), Andreas Kröger (GVM, Moderation), Heinz Jarchow (SPD), Ernst Heilmann (Die Linke.) und Sven Eichner (FDP)

Auf dem Podium (v.l.n.r.): Rolf Wobbe (Bündnis 90/Die GRÜNEN), Bernd Capeletti (CDU), Markus Baumann (GVM, Moderation), Andreas Kröger (GVM, Moderation), Heinz Jarchow (SPD), Ernst Heilmann (Die Linke.) und Sven Eichner (FDP)

Anlässlich der Wahl zur Bezirksversammlung am 25.05.2014 hatte die Gemeinschaft Vier&Marschlande (GVM) am 10. März zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung ins Zollenspieker Fährhaus eingeladen. „Was sehen die Parteiprogramme für die weitere Entwicklung der Vier- und Marschlande vor?“ war das Thema; auf dem Podium: Die Parteien aus dem Regionalausschuss (SPD, CDU, GRÜNE, DIE LINKE, FDP).

„Eine Kulturlandschaft entwickelt sich stetig. Aber wenn man sie erhalten will, muss man zu gegebener Zeit auch „Stop“ sagen.“ Ernst Heilmann, Kirchwerderaner Ortspolitiker (Die Linke.) sprach aus, wovon seine Kollegen auf dem GVM-Politpodium am 1. April genauso überzeugt waren. Angesichts ständig neuer Erfordernisse, die von der Hamburger Regierung auf die Vier- und Marschlande „abgewälzt“ werden, müsse mehr Rücksicht auf die einzigartige Kulturlandschaft genommen werden – sei es bei den Ausgleichsflächen, beim Wohnungsbau, beim Gewerbeflächenkonzept, aber auch bei den Überschwemmungsgebieten, beim Schulbau, bei der Windkraft und beim Fracking, so die Politiker vor dem rund 100 Köpfe starken Publikum im Zollenspieker Fährhaus.

Uwe Czaplenski, Regionalbeauftragter des Bezirksamts, sprach als Erster. Er lobte das sachbezogene, oft parteiübergreifende Arbeiten der Abgeordneten im Regionalausschuss. Czaplenski regte an, die Probleme und Sorgen des Landgebiets noch stärker auch direkt in Hamburg deutlich zu machen.

Neben Heilmann stellten Rolf Wobbe (Bündnis 90/Die Grünen), Bernd Capeletti (CDU), Heinz Jarchow (SPD) und Sven Eichner (FDP) die Positionen ihrer Parteien zu zentralen Fragen des Landgebiets dar. Diese fünf Politiker wurden von ihrenParteien als Stellvertreter aufs Podium entsandt. Markus Baumann und Andreas Kröger (beide im Vorstand der Gemeinschaft Vier&Marschlande; GVM) erwiesen sich als fähige Moderatoren, sodass die veranschlagte Diskussionszeit trotz der immensen Themenvielfalt kaum überzogen wurde. Doch auch zu vorgerückter Stunde blieben die etwa 100 Zuhörerinnen und Zuhörer geduldig und stellten in der anschließenden offenen Diskussion noch viele Fragen an die Politiker.

 2. April 2014

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